Sonntag, 31. Januar 2010

Fortsetzung Kampf

>>Er spricht in der Mehrzahl, da er uns alle damit meint. Und nein, es wird nicht erneut vorkommen.<<
Dabei sah er Jasper und Emmet wütend an.
Ich hatte nichts mehr zu tun. Und um ehrlich zu sein, wusste ich nicht was ich hier tat.
Ich war wie das fünfte Rad am Wagen, wie die Nadel im Heuhaufen. Zu viel.
Nur absichtlich ließ ich Aro meine Gedanken hören.
Er funkelte mich mit seinen Furcht erregenden Augen an.
Haha! Das glaubt er also. Ich wäre nur traurig, dass mich mein Bruder nicht beachtete?!
Sicher Doch, Aro! Ich lief weg. Nein, ich rannte weg.
Felix rannte hinter mir her, doch ich war schneller als er.
Bevor ich Edward den Gedankenschub gegeben hatte, fand ich eine neue Gabe.
Ich konnte sogenannte Wanzen einfügen um Gespräche oder sonst was zu sehen.
Genau das hatte ich getan. Leise setzte ich mich auf einen der Felsen, die im Wald herum standen.
Vor mir öffnete sich eine Art Live Video. Wie beim fernsehen.
Alle sahen geschockt aus. Mein Auftreten hatte also gewirkt.
Aro und Carlisle sprachen miteinander. Eigentlich wäre ich am liebsten weiter gelaufen, doch mich hielt etwas zurück. Demetri's leerer Blick.
In diesem Moment merkte ich, das ich unwiderruflich in ihn verliebt.
Genau dies hatte ich vermutet. Was sollte ich bloß anstellen?
Wenn ich zurück zu der Gruppe laufen würde, würden sie denken ich wäre schwach.
Weiter konnte ich auch nicht. Ich sah mir das Bild nochmal an.
Viele waren glücklich über meinen Abgang, andere kurz vor dem Zusammenbruch.
Jane, Demetri, Aro, Chelsea, Heidi …
Sie alle waren meine Familie. Auf Carlisle und Markus konnte ich gern verzichten.
Ich musste mir etwas einfallen lassen.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Kampf Fortsetzung

Es durfte einfach nicht außer Kontrolle geraten.
Ich wollte meine Familie nicht verlieren.
Beinahe hätte ich mir eine gegeben, wie konnte ich bloß denken, das wir verlieren würden?
Nur weil Emmet den Schild durchdringen konnte?
Ich musste selbstbewusster werden, das war klar.
Jasper übernahm ich und schleuderte ihn in die entgegengesetzte Richtung.
Dann wendete ich mich direkt Carlisle und Edward zu.
>>Wir wollten natürlich nicht, das so etwas passiert, könntet ihr euch bitte zusammenreißen?<< Edward, der sich anscheinend sichtlich darüber amüsierte,
das ich Schmerzen gelitten habe, schaute mich missbilligend an.
Langsam nervte dies, ich war seine kleine Schwester, war bei den Volturi, konnte er das zulassen? Wollte er denn gar nicht daran denken mich zu überreden, das ich zu ihnen ziehe oder wenigstens nicht mehr bei Aro bin?
Erst viel zu spät bemerkte ich, das ich den Schild vergessen hatte.
Hastig spannte ich ihn um.
Es war mir peinlich, niemand und das ist wahr, wirklich niemand machte einen einzigen Fehler und ich verriet den Gegnern auch noch, was ich mir wünsche.
Es war unprofessionell von mir, so etwas zu tun.
Gut, das Aro mich nicht hören konnte.
Meine Gedanken brauchte ich zur Zeit für mich.
>>Es tut uns Leid, Rebecca. Wir werden sie unverzüglich aufhalten, falls so etwas wieder passieren dürfte. Wir hoffen, du verstehst es nicht falsch.<<
So, diesmal war ich so wütend, das ich den Schild ablegte und meine Gedanken nur so in Edwards Kopf schleuderte.
Sicher wird so etwas nicht wieder vorkommen, denn falls es jemand erst denken sollte, werde ich alle unverzüglich töten. Ist dir das Klar?
Und warum redet dein Vater in der Mehrzahl? Sag es mir!
Ich will die Wahrheit hören. Und das werde ich auch.
Darüber erschrocken, was ich gerade gedacht habe, spannte ich meinen Schild wieder um mich.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Kampf Fortsetzung

Es war ein Kinderspiel. Und meine Rolle als böser Vampir kam nur so von allein.
>>Danke. Wie immer könnt natürlich ihr das ganze Desaster umgehen, wenn wir direkt zum Thema kommen. Wir wollen das Kind sehen.<<
>>Woher weiß sie von Renesmee?<<
>>Edward, sie ist nur ein Jahr nach dir gebissen. Sie haben sie versteckt gehalten.
Sie ist anders als wir. Sehr anders, also passe auf was du zu ihr sagst.<<
Carlisle ging in die Richtung wo Edward stand.
Hinter ihm versteckte sich ein Kind.
Ja, Kind konnte man nicht mehr sagen.
Sie war ungefähr 16. Außergewöhnlich, wie Aro es mir erzählt hatte, er hatte nicht übertrieben. Sie kam in meine Richtung gelaufen, hinter Bella knurrte ein Wolf.
Ich sah Carlisle wütend an, er zuckte nur mit den Achseln.
Ihre Gabe kannte und konnte ich schon, also war es mir am liebsten uns mit Bildern zu unterhalten.
Ich berührte sie und schon wusste ich warum Jacob knurrte. Süß.
Ich zeigte ihr ein Bild, dass sie mir nicht alles erzählen müsse und noch eines, woraufhin sie wusste das ich die ganze Geschichte kannte. Sie begriff sofort.
Intelligentes Mädchen.
Sie berührte mich am Hals und ich musste mich konzentrieren.
Ich sah eine friedliche Familie.
Ach, so war das also.
Ich sendete ihr schließlich ein Bild mit einem Ausdruck Okay!
Aro. Da ist nichts. Sie ist jetzt 16 Jahre alt und wird nicht mehr älter. Irgendetwas müssen wir ja wohl machen.

Du hast Recht. Da gibt es ein Problemchen, Rebecca.
Ich begriff.
Ach so, Okay.
>>Edward. Wir möchten mit dir reden. Erinnerst du dich an mich?<<
Er begriff nicht. Der Schild kam nicht weg, auf keinen Fall!
Ich musste also direkter werden.
>>Ich helfe dir mal auf die Sprünge. 1917 ein 16 jähriges Kind auf einer der langen Liegen in der Klinik. Vielleicht deine Schwester, die du da zum ersten mal gesehen hast?<<
>>D..du?<< Endlich begriff er.
Ich wusste das es die Schwachstelle war, mit der wir sie in die Enge treiben konnten.
Ich wusste nicht, dass es direkt zum Kampf kommen konnte, doch ich war darauf vorbereitet, das mich jemand angreifen würde.
Als wenn ich es schon vorhergesehen hätte, stürzte sich Demetri auf Jasper, der in einem Augenblick wo ich nicht aufgepasst habe, mich angreifen wollte.
>>Jasper! Was tust du da? Nein!<<
Zu spät.
Felix und Demetri packten ihn an den Schultern.
Falsche Bewegung, ein muskulöser Vampir, Emmet, kam direkt auf uns zu.
Als der Muskel bepackte direkt auf meinen Schild zu raste konnte ich ihn nicht mehr abwehren und er verschwand. Alles geriet außer Kontrolle.
Jane versuchte Emmet angreifbar zu machen und schleuderte ihre Blitze auf ihn zu.
Er rannte direkt hinter mich und Jane traf mich.
Ich zuckte zusammen und blieb regungslos stehen. So eine Art von Schmerzen kannte ich nicht. Es war fast so, als wenn ich lebendig in Feuer geschmissen würde. Laut schrie ich los. Ich wusste das es nichts ändern würde. Doch Jane konnte so bemerken, das sie mich getroffen hatte.
Da ich mich nicht viel bewegte, bemerkte Jane es erst nach ein paar Sekunden und ließ den Schmerz direkt abfallen. Eine Erleichterung ging durch meinen Körper.
Blitzschnell drehte ich mich um und packte Emmet am Hals.
Er war stärker, also musste ich eine meiner Gaben einsetzten.
In der nächsten Sekunde fiel er zu Boden.
Dort ließ ich ihn erstmal liegen. Die anderen machte ich ebenfalls Bewegungsunfähig.
>>Ein Kampf, Ja? Das wollten wir aber nicht, meine Lieben.<<
Er schaute mich an. Erleichtert darüber, das ich den Kampf verhinderte.

Dienstag, 19. Januar 2010

Kampf Fortsetzung

Die Formation hatten wir auch schon geübt, Aro, Caius, Markus und ich waren ganz vorne.
Demetri, Alec, Jane und Felix hinter uns. Demetri und Jane an den Flanken.
Und Danach kamen die restlichen mit den Gaben, mit dabei waren, Chelsea, Heidi und Renata, die zusätzlichen Schutz bot.
Als wir in der Nähe einer Lichtung waren, öffnete ich den Schild.
Ich las die Gedanken von Alice, die erzählte den anderen bereits das wir hier waren.
Anscheinend wussten sie schon, das wir bald kommen, doch so bald hätten sie nie denken können.
Unsere Strategie funktionierte ausgezeichnet.
Sie kamen, mehr als nur die Cullens.
Wieder die Freunde wie beim letzten mal.
Nur leider war ich beim letzten Mal nicht dabei, Aro. Wie Stark sind sie?
Denkst du wir kommen mit denen zurecht?
Ja, Die Wölfe sind auch Dabei. Wir werden das schaffen, Rebecca. Mach dir keine Sorgen.
Und da mischte sich ein neuer Gedanke ein. Edward.
Mach den Schild wieder darum. Sie haben uns ja gesehen.
Ich ließ den Schild herum schweben. Edward sah uns irritiert an.
Er sprach zu dem Mann neben ihm. Der Arzt der mich in der Klinik behandelte.
>>Aro, ist das ein Arzt?<<
>>Ja, Carlisle. Sagt er dir was?
Jede Menge. Aro konnte meine Gedanken mitlesen und las auch das, was ich damals dachte.
>>Mach dir keine Sorgen. Er wird versuchen den Kampf zu unterbrechen und eine Lösung vorzuschlagen.<<
Er war talentiert. Und lächelte uns an.
Der Rest sah uns misstrauisch zu und verfolgte jeden Schritt den wir machten.
Die sahen das neue Mitglied. Mich.
In Edwards Gesicht sah ich etwas erinnerndes, ich kam nur nicht drauf.
Jetzt.
Bella breitete ihren Schild aus. Ich konnte lachen.
Wenn mein Schild 5 Meter breit wäre, würde ihrer gerade mal 1 Millimeter breit sein.
Sofort zerstach ich ihn. Sie blickte erschrocken um sich.
>>Edward, mein Schild, jemand hat ihn weggemacht.<<
Edward sah mich an, ich grinste zurück.
>>Carlisle, sie ist stärker als wir dachten. Bella kann ihr Schild nicht mehr um uns legen.<<
Ich sendete den anderen die Informationen und alles, was sie machen sollten.
Perfekt.
Rebecca, Carlisle möchte reden. Trete bitte vor. Lass deinen Schild aber noch um uns.
Ich nickte, lief einige Schritte vor und wartete bis Carlisle vor mir stand.
Er hielt mir zur Begrüßung eine Hand hin. Ich nahm und schüttelte sie.
Dabei konnte ich einen Blick auf seinen Lebenslauf erhaschen.
Er war bei den Volturi, hat fast die sämtliche Familie gebissen, ist wirklich der Arzt den ich in der Klinik getroffen habe, dann ist auch automatisch Edward … mein Bruder.
Nein, nein das konnte nicht sein. Ich musste an etwas anderes denken.
Darum musste ich mich später kümmern.
>>Wir freuen uns wie immer über euren Besuch. Wir wissen warum ihr hier seid.<<
Lüge! Als ich dies dachte, kam ein anderer Gedanke dazwischen. Der selbe wie meiner.
Sie hatten also auch einen Lügendetektoren. Maggie.
Ich schaltete ihre Gabe aus. Sie schaute mich ängstlich an.

Montag, 18. Januar 2010

Kampf Teil 1.

Schließlich verbrannten wir alle Überreste. Wie würden die Angehörigen reagieren?
Vielleicht waren es die Flitterwochen und der Ehemann kam nie zurück, als er in ein Café hinein ging um etwas zu essen zu holen.
Oder das kleine Kind, dass Demetri ermordet hat, vielleicht war sie auf dem Weg ins Kino, die Eltern bestellten Karten und es war nicht mehr da.
Ich dachte nie besonders an die Zukunft, doch meine Zukunft war anders.
Voller Erwartung, voller Hoffnung.
Es gab vieles was sich ändern konnte.
Das mit Demetri und mir, Meine Wut auf Caius und seine auf mich, das ich nach Jahrhunderten vielleicht ein anderes Leben wollte und den Volturi nicht mehr beistand, meine Freundschaft zu Jane und so viel mehr. Ich hatte in ein paar Hundert Jahren so viel erreicht wie sonst nie.
Stolz war ich schon, doch auch ängstlich. Wie immer war ich ein kleines Angsthäschen.
Ich ließ den Schild über uns ausbreiten.
In einer Woche ging es los.
Wir reisten nach Forks, zu den Cullens. Ich war so aufgeregt wie ein Fünf Jahre altes Kleinkind das zum ersten mal in den Urlaub fährt.
Und noch aufregender war, das sie es nicht wussten.





KAMPF

Sämtliche Angehörige von den Volturi machten sich bereit.
Wir reisten in wenigen Stunden.
Ich zog mir den langen schwarzen Umhang an und zog die Kapuze runter.
Meine roten Augen konnte man noch sehen.
Demetri starrte mich an, er war schon bereit und angezogen.
Ich wusste nicht wie es ausgehen würde, doch ihn wollte ich am meisten schützen.
In den letzten Tagen hatte ich mich allen vollständig geöffnet, auch Demetri.
Ich ging so nah an ihn, sodass ich beinahe auf seinen Füßen stand und gab ihm einen Kuss.
Er erwiderte ihn leicht, anscheinend war er in Gedanken ganz woanders.
Wir beide drehten und gleichzeitig um, denn Aro sprach seine Rede.
Vorher nickte er mir zu und mein Schild beschützte uns alle.
Arme Alice. Ich grinste.
>>Ich hoffe wir sind alle bereit.<< Er sah mich an, mein Zeichen. Ich sendete allen in Gedanken eine Art von Checkliste. Noch eine Gabe. Sie nahmen alle das Bild auf, manche schlossen die Augen andere nicht. Im Chor nickten wir.
>>Unser Plan ist uns allen bekannt, wie ihr wisst. Während wir den Cullens ihre Fünf Minuten zum Wundern und Überlegen geben sendet euch Rebecca die Anweisungen. Ihr werdet diese befolgen. Jeder hat etwas zu tun. Jeder ist wichtig, denn falls es zum Kampf kommen sollte, müssen die schwächeren Mitglieder unverzüglich gehen. Nur zur Sicherheit.<<
Er sah die Ehefrauen an. Und ihre persönlichen Wachen. Es waren mehr als 15 Leute.
Mehr als Sicher.
Ich musste mich am Meisten konzentrieren. Meine Aufgabe war sehr wichtig.
Ich wusste nur nicht wie Stark Bellas Schild war.
Doch ich war mir ziemlich Sicher, das ich stärker war.
Bei einem gedanklichen Kommando von Aro mussten Jane und ich das Schild von Bella zerstören.
Jane mit ihren Schmerzensstichen und ich mit einer meiner Gabe.
Es war schwer es den anderen zu erläutern, ich musste es zeigen.
Ich konnte Die Gaben von Vampiren außer Gefecht setzten, wann und wo ich es wollte.
Sie waren so gut wie erledigt.
Doch ich musste nur Bellas Schild zerstören, ein wenig Aktion wollten wir auch.
Wir machten uns auf den Weg.

Sonntag, 17. Januar 2010

Ausgelöscht Fortsetzung

Das es so lange dauern würde, war mir nicht im Klaren.
Alle wussten was wir zu tun hatten.
Doch vielleicht müssten wir auch gar nicht kämpfen?
Vielleicht wäre Renesmee auch gar nicht gefährlich?
Diese Gedanken behielt ich lieber für mich. Aro hatte mir schon gesagt das ich nicht so lieb und süß sein solle. Ich versuchte dies umzusetzen. Er hatte mich auch schon Blut trinken lassen, damit meine Augen endlich rot wurden.
Es war nicht gerade das angenehmste. Die anderen amüsierten sich köstlich, als ich da leiden musste, doch im Gegensatz mussten sie auch menschliche Nahrung essen.
Mein Verlangen. Ich konnte mir ungern ein Lachen verkneifen, so angewidert sahen ihre Gesichter aus. Langsam machte mir das Blut nichts mehr aus, ich gewöhnte mich daran.
Doch die anderen sahen mich vorher immer gehässig an, als wenn ich sie in eine Grube schubsen
würde. Ich nahm es gelassen.
Heidi war wieder auf Jagd, so nannte ich es wenn sie draußen unterwegs war.
Währenddessen bereiteten sich Aro, Jane, Alec, Felix und Demetri darauf vor.
Mittlerweile hatten sie verschiedene Strategien, so zu fangen,. Dass es auch amüsant war.
Ich hatte den Spaß rein gebracht. Es war fast Zauberei was ich hier alles verändert hatte.
Mittlerweile machte mir der Duft und Geschmack nichts aus, obwohl mir meine Bärensteinfarbenden Augen viel besser gefielen, als diese Blutroten.
Aber so sah ich wenigstens einigermaßen aus wie ein blutrünstiger Vampir.
Die Türen wurden geöffnet, Heidi kam als erste rein.
Dieser eine Moment war der schlimmste.
Die Menschlichen Augen voller Freude und Faszination und im selben Moment voller Angst und Grauen. Sie dachten an die schlimmsten Augenblicke in ihrem Leben und konnten nichts mit dem vergleichen. Manchmal dachte ich daran was ich alles denken würde, wenn ich als Mensch hier reingehen würde. Ich wusste es nicht.
Man konnte es vergleichen als wenn man den Tod vor sich sieht. Wie der Sensenmann.
Ich schüttelte alle Gedanken von mir ab und bereitete mich vor, fast hatte ich alles raus.
In die Hocke gehen und springen. Es war ein Kinderspiel.
Ich schloss meine Augen, hörte auf einen Herzschlag.
Jeder war verschieden. Ein über gewichtiger Mann war dabei, den ließ ich die anderen fangen.
Ich lief in Richtung Tür, meine Augen immer noch geschlossen, öffnete sie im letzten Augenblick
und stand vor einem jungen Mann. Eine Sekunde lang starrte ich ihn an und brachte ihn um.
Noch einer der schlimmsten Augenblicke, doch ich bereute es nicht.
Wahrscheinlich weil ich ein seelenloses Monster war.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Ausgelöscht Fortsetzung

Ich fand eine Spüle, dort wusch ich mir das ganze Blut weg und nahm zusätzlich noch Seife. Nicht das die anderen noch wegen mir durstig wurden.
Ich wusch mir auch noch den Mund aus, um den schrecklichen Geschmack zu vertreiben.
Demetri sah mich entsetzt an. Ich grinste.
Und ganz Plötzlich kam ein neues Gefühl, das ich zu nichts einordnen konnte.
Schlagartig wurde mir klar was Aro meinte. Und mit Demetri's neuem Gedanken bestätigte sich das auch von allein. Wenigstens dieses Gefühl hatte ich.
Doch jetzt konnte ich es natürlich nicht unterdrücken.
Es war nahezu überwältigend. Da wir auch allein waren, verstärkte sich dieses Gefühl.
Ich sah in sein Gesicht, so vollkommen und wunderschön.
Ich nahm seine Hand und drückte sie vorsichtig, ich war mir bewusst wie stark ich inzwischen war.
Er beugte sich etwas runter und küsste mich leicht.
Ich wäre fast umgekippt, so unbeschreiblich war es.
Als er kurz zusammen zuckte, bemerkte ich gerade das ich ihm weh getan haben musste.
Also ließ ich schnell los. Er grinste frech.
>>Na, komm wir müssen zu Aro.<<
Er wollte protestieren, doch ich nahm seine Hand und zog in hinter mir her.
Er schwieg. Seine Gedanken verrieten mir alles. Er war überglücklich.
Und ich war es auch. Doch ich musste mit Aro reden.
Wenn ich 1918 gebissen worden war, wie konnte dann erst ein Jahr vergangen sein, wenn wir schon in ca. einem Jahr zu den Cullens wollten?
Ich öffnete Aro meine Gedanken, was ich schon vorher gelernt hatte.
Er verstand sofort.
>>Meine Liebe, wir wollten es dir schon vorher erklären, doch weil du nie gefragt hast, wollten wir das du von selbst drauf kommst. Es ist so: Nach dem du gebissen worden bist, müsstest du möglicher Weise über 90 Jahre geschlafen sein, als du dann aufgewacht bist, mussten wir in Chicago eingreifen, weil die Neugeborenennarmeen dort wieder los waren. Da haben wir dich gefunden. Eher Eleazer, der und leider verlassen hat, wie du weißt.<<
Er klang traurig, doch er ließ es sich nicht besonders anmerken. Da ich jetzt zumindest vieles
wusste, was mir durch den Kopf ging und ich viele Fragen beantworten konnte.
Ich dachte an etwas. Er nickte mir zu.
Und ich ließ eine, nur für mich sichtbare, Glaskuppel über den ganzen Trainingsraum kreisen.
So waren wir für Alices Zukunftsvisionen unsichtbar. Und niemand konnte uns von außen etwas anhaben. Ich hatte es erst vor kurzem gelernt. Ich hatte Zeit als ich kurz mit Demetri alleine war.
>>So, genauso wirst du es auch dann machen, wenn es soweit ist. Und klasse, dass es beim ersten Versuch geklappt hat, Rebecca.<< Er klang amüsiert. Ich lächelte nur noch.
Caius sprach für ihn weiter. Und dabei sah er mich missbilligend an.
>>Danach müsstest du den Schild von den Cullens zerbrechen, wenn du es schaffen könntest.
Sie werden dann verwundbar sein. Den Rest könnt ihr euch schon erdenken.<<
Oder aus seinen Gedanken lesen, ergänzte ich. Aro amüsierte sich fantastisch über meinen Sarkasmus. Ich hatte ihm beigebracht wie man Gedanken ließt ohne denjenigen zu berühren.
Er sagte, es wäre ihm eine Ehre gewesen von mir lernen zu dürfen.
Ich ließ den Schild verschwinden

Sonntag, 10. Januar 2010

Fortsetzung Ausgelöscht

>>Vergisst das Training, Demetri sag Jane und Alec Bescheid, wir gehen eine kleine Tour durch die Welt machen.<<
Er grinste und ich wusste schlagartig, das ich ein paar Gaben sammeln musste.
Sie glaubten mir sofort ohne einmal das Ereignis zu hören.
Als ob Aro meine Gedanken lesen konnte, fragte er nach.
>>Was hast du gesehen?<< Demetri kam mit den Zwillingen herein.
>>Nun, ich habe ein Vampir Mädchen berührt und danach konnte ich auf einmal die Zukunft sehen.
Also wie eine Vision. Alle Vier schrien in Gedanken den selben Namen: Alice!
>>Alice?<< Mir vielen nur ein paar Geistesblitze ins Gedächtnis: Cullens, die Familie die wir anscheinend besuchen müssten.
>>Ja, wir wollten sie schon immer in unserem Zirkel dabei haben, doch sie will uns nicht beitreten.
Wenn du diese Gabe haben könntest, würdest du uns, die Volturi, die größte Macht schenken, die wir je haben könnten.<<
Zu viele Informationen auf einmal. Ich wusste, das ich nie müde oder erschöpft sein würde, doch auf eine Art der Vampire passierte es jetzt. Ich dachte es wären nur ein paar Stunden vergangen, doch wir hatten über 34 Stunden trainiert. Jetzt kam Heidi mit den unschuldigen Menschen rein.
Demetri nannte es Mittagsessen. Über 30 Leute kamen herein, nur um eine kleine Besichtigungstour zu machen, Angst und Entsetzen konnten sie noch nicht haben.
Heidi war wunderschön. Ihre feuerroten Augen leuchteten mich leidvoll an.
Der Lockvogel der Volturi. Und sie machte ihren Job gar nicht mal so schlecht.
Und sie? Hat sie schon etwas Blut zu sich genommen? Sie muss ja regelrecht brennen.
Jetzt offenbarte sich ein kleiner Vorteil meiner vielen Gaben.
Ich konnte alles hören, was andere über mich dachten. Und Heidi war besorgt.
Und während ich den Gedanken zu ende fassen konnte, kreischten die Menschen vor Panik und versuchten wegzurennen. Sie hatten keine Chancen. Ich war etwas neugierig.
Ich dachte ich müsste von dem ganzen Spektakel die ganze Nacht vor dem Klo hängen, doch mein
neuer Körper zeigte keine Art von Ekel an. Und da fiel mir etwas ein.
Ich rannte an Felix vorbei der mich aufhalten wollte.
Wohin will die denn?
Doch was mich wunderte war, ich war die schnellste. Geschickte sprang ich über einen der toten Menschen und stand dann auch kurzerhand vor einem der lebendigen.
Er starrte mich hoffnungsvoll an, als wäre ich einer der Engel die ihn aus der Hölle befreien konnte.
Doch er hatte sich mit meinem Aussehen getäuscht. Auch wenn ich viel menschliches behalten hatte, war ich doch noch ein Vampir. Ein seelenloses Monster, wie Aro dachte.
Selbst wenn ich noch ein ganz kleines bisschen menschliches in mir hätte, durfte er nicht raus.
Ich wirbelte herum und packte ihn am Hals, schlagartig war mir bewusst, das ich gerade ein Lebewesen tötete. Er glitschte mir aus den Händen. Nein, auch wenn ich ihn schon getötet hatte, ihn aussaugen konnte ich nicht. Dazu war ich nicht im Stande. Ich rannte weg. Aus dem Raum, in den Trainingsraum. Meine Hände waren voller Blut. Wie ein Blitz kam mir der Gedanke sie mal abzulecken. Ich sah mir meine Hand lange an. Das Blut hatte ein sattes rot.
Kurzerhand beschloss ich es zu tun. Was konnte schon passieren?
Vieles. Vielleicht würde ich dann den Durst haben. Das wollte ich nicht. Leiden.
Wie immer war ich ein Schwächling als tat ich es einfach.
Angewidert nahm ich meine Hand schnell weg. Es schmeckte tatsächlich noch, als wäre ich ein Mensch und würde es ablecken. Ich hörte Gemurmel hinter mir. Ich hatte sie ja gar nicht kommen hören. Das durfte mir nicht noch einmal passieren.
>>Rebecca? Wie ich sehe..<<
>>Nein! Es schmeckt scheußlich. Ich habe es nur probiert. Wenn irgendjemand will ...<<
Ich hielt meine Hand hin, als wäre sie ein leckerer Croissant.
Aro lächelte. Felix ging wieder zurück in die große Halle um die leblosen Körper zu verbrennen.
Alec zögerte und Jane guckte ihn wütend an.
Ich ging raus um mir die Hände zu waschen. Auf Befehl von Aro, musste Demetri mit.
Er dachte etwas wie Leidenschaft und Willen. Ich wusste nicht was ich dabei denken sollte.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Fortsetzung Ausgelöscht

Wir gingen in einen Raum. Er war wunderschön. Abgerundete Wände, wie eine Kuppel.
Da kamen mir viele Informationen als Bilder. Ich sah die St. Pauls Cathedral.
Noch so eine Gabe! Felix und Demetri stellten sich in die Mitte des Raumes.
Ich stand vor ihnen.
>>So, Felix womit fangen wir an? Eine kurze Einführung?<<
Einführung? Was wir alles machen werden oder was? Ich würde mich eher überraschen lassen. >>Nein, wir fangen direkt an. Rebecca? Bist du bereit?<<
>>Ja, bin ich. Sag mir nur was ich machen soll und ich mach es.<<
Ich wollte etwas gelassen und cool klingen, doch ich war richtig nervös. Er zeigte mir eine Kampfstellung. Demetri erklärte dabei alles. Ich tat das selbe. Es war richtig lustig. Wie ein Spiegelbild tat ich dasselbe wie er. Als dann Aro kam, erschrak ich dermaßen, das ich noch eine Gabe entdeckte. Hörte das denn nie auf? Es wurde langsam absurd so viele Gaben zu haben. Doch diese hier gab mir so einen Schub das ich in die Knie fiel und die anderen überrascht zusahen, wie ich einen kleinen Film in meinem inneren Auge sah. >>Rebecca? Geht es dir gut?<< Der Film war zu ende.
Ich öffnete die Augen, die ich geschlossen haben musste als ich den kurzen Film sah.
>>Aro, ich bin eine Gabensammlerin.<<
Ich betonte ungewollt jeden einzelnen Buchstaben.
Das erzeugte einen dramatischen Effekt, Felix rannte aus dem Raum.
Caius und Markus kamen rein. War es so ein Ereignis das ich in dem Film sah, wie ich andere berührte und ihre Gabe hatte?

Dienstag, 5. Januar 2010

Fortsetzung - Ausgelöscht

War auch Klar.
>>So, jetzt können wir weiter reden. Ich muss Eleazer leider sagen, das sie keine Gabensammlerin ist. Denn du hast sicher niemanden berührt, der diese Gabe hat oder?<<
Nein. Habe ich nicht. Was ist bloß los mit mir Aro? Wie viele Gaben werden noch auftauchen?
Ich hoffe er hat meine verzweifelte Nachricht erhalten. Wie werden sehen Rebecca.
Doch jetzt müssen wir aussteigen. Wir sind angekommen.
Als ich ausstieg blies mir heiße Luft ins Gesicht. Wäre ich noch ein Mensch müsste ich nach Luft schnappen, doch als Vampir brauchte ich diese nicht. Noch nicht.
Ich wusste nicht was mit mir geschehen sollte, doch im Moment hatte ich größere Sorgen. Aro hatte mir auf der Fahrt noch erzählt das es Zwillinge gab. Alec und Jane.
Alec kann alle Sinne abschneiden und man fühlte nichts mehr, bei Jane war es das Gegenteil. Sie kann einem Höllenqualen leiden lassen.
Aro hatte gesagt, das sie ihre Gaben an mir ausprobieren sollten. Falls sie durchkamen, hatte mein Schild eine Schwachstelle, falls nicht, war ich unbesiegbar.
Ich zählte jetzt zu dem Volturi Zirkel.
Ich war froh, wenigstens war ich nicht allein und hatte eine Familie.
Eine etwas ungewöhnliche Familie.Etwas an den Zwillingen erinnerte mich an mein Menschen Leben. Ich kam nur nicht drauf.
>>Willkommen Aro, Wie ich sehe hast du uns jemanden mitgebracht.<<
>>Auch wenn sie eine Neugeborene ist Caius, sie hat mehrere Gaben und keinen Durst.
Jetzt hat Aro es ihm aber gezeigt. Irgendwie mochte ich Caius nicht.
>>Ach hört! Dann wollen wir einmal reingehen.<<
Ich glaube nicht, das er begeistert ist.
Er will so wenig neue Mitglieder haben, wie es nur geht. Doch der Älteste bin nun mal ich, mach dir um ihn keine Sorgen.

Danke Aro.
Er lächelte mich an. Demetri schaute uns kurz an und als er sah, das ich ihn beobachtete, schaute er schnell weg. Ich weiß nicht was mit mir los war, aber er gefiel mir. Seine Art. So Hart wie Stein. Doch so Zart wie eine Feder.
>>Jane, Alec! Stellt euch hin. Seht ihr Rebecca?<<
Wie sollten sie mich nicht sehen? Ich stand vor ihnen. >>Ja, Aro. Was ist mit ihr?<<
>>Alec, dann du zuerst. Verwende deine Gabe. An ihr.<<
Ich sah wie Jane kurz zusammen zuckte, doch sie hatte sich schnell im Griff. Geschwisterliebe. Eigentlich hieß es ja 'Ladies First'.
Ich sah einen Nebel. Fast unsichtbar auf mich zukommen.
Normalerweise hätte ich jetzt so schreckliche Angst bekommen, dass ich wegrennen würde. Doch jetzt versuchte ich gar nichts zu unternehmen. Der Nebel kam auf mich zu und umhüllte mich in eine Art Schleier. Ich sah wie sehr sich Alec anstrengte, doch spüren tat ich gar nichts. Einerseits war ich froh, niemand konnte mir wehtun. Andererseits, war ich überhaupt ein Vampir? Ich war so anders. Und das lag nicht nur an meinem Schild.
>>Nichts.<<
Ich wusste das er außer sich war. Er musste mich verabscheuen. Ich grinste. Konnte einfach nicht anders. Jane sah mich kurz an und grinste zurück. Vielleicht würden wir Freunde werden. Ich hoffte es. Zurzeit kannte ich nur Aro, Eleazer und Demetri. Alec hasste mich und Jane, bei ihr hatte ich keine Ahnung.
>>Sie ist gut. Kannst du dein Schild ausbreiten?<<
Schild ausbreiten? Ich musste es probieren. Aber wie? Ich stellte mir vor, das er wie Klarsichtfolie war und versuchte diese auf Jane zu übertragen. In dem Moment fiel mir der Junge neben dem Arzt ein und ich wurde ungeheuer wütend. Ich wusste nicht wieso, doch meine Wut verstärkte die Folie und sie flutschte wie ein Gummiband zu Jane und Demetri rüber, der in der Zwischenzeit neben mir stand.
>>Probiere es noch einmal an Jane oder Demetri aus.<<
Wieder kam der Nebel. Nicht auf mich, sondern gleich auf Jane und Demetri. Er umhüllte auch sie wie ein Schleier. Doch keiner zuckte zusammen. Alec wurde jetzt richtig sauer und feuerte seinen Nebel zu einer ungeschützten Person. Sie blieb regungslos stehen. Ihre Augen entsetzt. Ich versuchte meinen Schild auf sie zu werfen. Meine Wut stieg. Alecs selbstgefälliges Grinsen machte mich wütend. Schon hatte ich sie unter meinem Schild und sie atmete auf. Sie lächelte mich an. Chelsea. Ich sah ihren Lebenslauf und ihre Gabe. Verknüpfungen abschneiden. Aro lächelte zufrieden. Ich auch. Jane und Chelsea grinsten abfällig zu Alec, der aus dem Raum ging.Anscheinend hatte auch Jane ihre Macht an mir ausprobiert, doch sie wusste schon, das sie mir nichts anhaben konnte, sauer war sie nicht. Ihre Gedanken verrieten alles. Sie ist so süß. Ich mag sie jetzt schon. Endlich jemand mit dem ich Alec austricksen kann. Ich lächelte sie an.
>>Damit sind wir gegen die Cullens gewappnet. Wir müssen sie nur noch etwas körperlich trainieren. Felix!<<
Ein muskulöser Vampir trat herein und nickte zu Aro herüber.
>>Demetri geh mit. Du bist einer meiner stärksten Kämpfer.<<
Demetri freute sich nur herrlich über diese Anforderung.
>>Wir werden eine Menge Spaß haben.<< Er lächelte schief. Er war wirklich süß.
Oh nein! Ich habe mir ja den besten Zeitpunkt fürs Verlieben ausgesucht.

Fortsetzung - Ausgelöscht

Reiß dich zusammen. Wir kennen sie erst seit ein paar Stunden und wissen nicht einmal ihren Namen.
Wie? Meinen Namen habe ich noch nicht einmal gesagt? Mein Vater würde jetzt Wörter wie 'unerhört', 'unhöflich' sagen. Mein Adoptivvater. >>Ich heiße Rebecca.<<
>>Wie kommst du denn jetzt darauf? Wir haben dich nicht einmal gefragt.<<
Wie bitte? Er hat doch gerade eben noch etwas zu Demetri gesagt, das er sich zusammen reißen soll. Und jetzt kann er sich nicht einmal daran erinnern?
>>Eleazer!<< Er schrie es fast. Für die Menschen war es wahrscheinlich nur ein Flüstern.
>>Ja, ich habe es auch bemerkt, wie kann das sein? Vampire können nur eine Gabe haben!<< Eine Gabe? Ich habe doch nur eine Gabe. Der Schild. Ich versuchte krampfhaft mich daran zu erinnern was ich gesagt habe. Da fiel mir Aro ein. Er kann in Gedanken kommunizieren und Gedanken lesen. Habe ich da etwa..? Oh nein, was ist nur los mit mir? Erst die Sache mit dem Durst und jetzt kommt auch noch ein Problem mit den Gaben.
>>Kann es sein, das sie eine Gabensammlerin ist?<<
>>Wir werden es in Volterra besprechen. Ich möchte es nur noch einmal probieren. Rebecca, versuchst du es bitte einmal erneut?<< Ich war genauso neugierig wie er.
>>Ja. Ich weiß aber nicht mehr genau, wie ich es gemacht habe.<<
Du schaffst es schon.

Ich versuchte in Gedanken darauf antworten zu können.
Wie sollte ich das nur anstellen? Aro berührte auch immer alle, um ihre Gedanken zu lesen, also
hielt ich seine Hand noch fester und versuchte seine Gedanken zu lesen.
Eine Reihe von Bildern öffneten sich vor meinem inneren Geiste und ich erschrak.
Denn ich las nicht seine Gedanken, sondern sah sein ganzes Vampir Leben.
>>Aro, ich kann deine Gedanken nicht lesen, stattdessen habe ich deinen Lebenslauf als Vampir gesehen. Was ich nur los mit mir? Kannst du es bitte erklären, ich bin anders, das weiß ich, aber es ist schwer damit klar zukommen. Jetzt habe ich schon drei Gaben!<<
>>Faszinierend! Was hast du alles gesehen?<<
>>Dein Neugeborenen Leben bis zum heutigen Tage. Die Regeln müsst ihr mir auch nicht mehr erklären, die habe ich auch gesehen.<< >>Unglaublich! Ich muss..<< Er wurde unterbrochen. Von der Stewardess, die nachfragte ob wir etwas zu Trinken hätten. Alle Drei bedankten sich mit einem 'Nein'.
Nur ich wollte eine Cola.

Montag, 4. Januar 2010

Fortsetzung - Ausgelöscht

Ich war verwirrt was ich denken sollte. Also blieb ich erstmal still.
>>Ich weiß du bist verwirrt, wir sind es auch. Ich werde dir alles erzählen, falls du mitkommen willst. Falls nicht, müssen wir dich leider vernichten.<<
Was soll man daraus für eine Schlussfolgerung ziehen?
>>Ich werde mitkommen.<<
Ich wusste nicht genau wie ich laufen sollte, gar rennen. Ich wusste nicht einmal wo sie mich hinbringen wollten. Doch in einer zwanzigstel Sekunde, die mein so schlaues, neues Gehirn ausrechnen konnte, wusste ich schon mit mir anzufangen. Ich sah das wir insgesamt nur Vier Leute waren. Ich hätte mehr erwartet.
Aro hielt meine Hand und wir rannten in Richtung Flughafen.
>>Meinst du nicht wir sollten lieber mit einem Taxi fahren? Sie ist eine Neugeborene, das weißt du.
Unberechenbar. Woher willst du wissen ob sie ihren Durst beherrschen kann?<<
Durst? Was für ein Durst? Alles was ich spüre ist nur pure Neugierde und ein wenig Angst.
Ich entschied mich etwas zu sagen. Nicht weil ich es ihnen unbedingt erzählen wollte, Nein, ganz im Gegenteil, ich wollte meine Stimme hören.
>>Durst? Ich habe keinen Durst. Vielleicht bin ich ein wenig hungrig, aber Wasser brauche ich echt nicht.<<
Aro lächelte mich an. Ich wusste nicht was das zu bedeuten hatte, doch ich hatte ein Gefühl das ich mich gerade nur so als Depp verkaufen lassen wollte.
>>Du hast bestimmt ein brennen in der Kehle, hörst jeden Herzschlag und willst ihn durchtrennen, das Fließen des Blutes durch jede Ader.<<
Bitte was? Ich soll Blut trinken wollen? Für was hält er mich?
>>Nein. Ich höre Herzen schlagen, doch ich wieder mich von ihrem Blut an.<<
Er zuckte zusammen, als ich diesen harmlosen Satz sagte. Was hatte das zu bedeuten?
Tranken Vampire...Mit einem Schlag war mir alles Klar. Aber Sicher doch! Vampire tranken Blut, diese hier bestimmt auch. Also das meinten sie mit dem brennen in der Kehle.
Den Durst! Doch warum habe ich ihn nicht?
>>Eigenartig. Wir kümmern uns darum, wenn wir in Volterra angekommen sind. Mach dir keine allzu großen Sorgen, die sollte ich mir nämlich machen, denn deine Gedanken kann ich auch nicht hören.<<
>>Ich sehe sie auch nicht auf meiner Karte. Ich glaube sie hat eine Art Schild. Doch warum kann Eleazer ihre Gabe ermitteln?<<
Gabe? Gedanken? Ich versuchte mir einen Reim zu bilden. Es könnte durchaus sein, das Vampire eine Fähigkeit haben.
Dann könnte Aro Gedanken lesen, Demetri müsste etwas finden können, vielleicht eine Art Tracker? Und wenn man Demetri's Aussage nachvollziehen würde, müsste Eleazer eine Gabe haben, und zwar andere Gaben ausfindig zu machen.
>>Ich konnte sie nicht ermitteln. Als ich nichts sehen konnte, hab ich mir gedacht das sie eine Art Schild haben müsse.<<
>> Zerbricht euch nicht die Köpfe darüber. Wir werden alles besprechen, wenn wir da sind.<<
In Volterra. Das klang so Majestätisch. Ich hatte es wahrscheinlich mit den königlichen Vampiren zu tun. Falls es so etwas gab. Aro's schwarzer Umhang flatterte stark im Wind. Er gab 2 Tickets einer Stewardess und wir stiegen ein. Ich ging schon aus Gewohnheit nach hinten, da packte mich jemand am Arm - Demetri
>>Wir fliegen in der Ersten Klasse, meine Hübsche.<<
Ach was, ich versuchte krampfhaft meine sarkastischen Sprüche herunter zu schlucken ,die mir auf der Zunge lagen. Auf Anmachsprüche hatte ich jetzt keinen Nerv mehr über.

Probe ;D

VORWORT

>>Das Leben ist Unfair<<
Wer kennt diesen Satz nicht?
Wir alle haben ihn alle bestimmt einmal gesagt oder gedacht.
Dieser Satz bestimmt jetzt mein Leben.
In den letzten Wochen musste ich vieles durchmachen.
Da ist der Tod sogar ein Fluchtweg.
Wenn man den Liebsten verliert und mit eigenen Augen ansehen muss wie er vernichtet wird - will man dann weiterleben?
Man muss. Man versucht zu kämpfen, doch man hat nicht die Kraft dazu,
Man will ihn rächen, doch der Mut fehlt.
Wie soll man weiterleben, wenn der Liebste fehlt?


AUSGELÖSCHT

Vergangenheit: 1917 - Erster Weltkrieg, Chicago. Warum erfahre ich es heute? Und vor allem erfahre ich es nur wegen meiner allzu hohen Neugierde. Erschrocken, wütend und irgendwie auch dankbar setzte ich mich auf einen unserer extravaganten Stühle. Der Brief in meinen Händen zitterte. Meine Eltern waren wie immer zur Arbeit gefahren. Komisch, der erste Weltkrieg und sie machen sich nicht einmal Gedanken darum was alles passieren würde. Ich blieb zu Hause. Die Schule war mir in dem Moment egal. Ich hatte besseres zu tun. In den letzten Wochen benahmen sich meine Eltern ziemlich komisch. Ich wusste nicht wieso, doch ich ahnte nicht, das die Antwort so schnell kommen würde. Erst jetzt bemerkte ich das ich den Atem angehalten hatte. Meine Gedanken kreisten nur um ein Thema: Ich wurde Adoptiert! Kurz nach meiner Geburt verkaufte meine Mutter mich an einer ihrer Freundinnen. Ich konnte es immer noch nicht fassen. >>Hier steht auch das ich einen Bruder habe.<<
>>Bewohner von Chicago fürchten sich. Die Epidemie greift um sich.<<
>>Miss, sie müssen mitkommen.<<
>>Wie bitte? Was habe ich denn gemacht?<<
>>Ich verstehe nicht Recht – was ist los?<<
>>Nur für ihre Sicherheit, Miss. Wir versuchen die Menschheit zu beschützen.<<
>>Alles Okay.<<
>>Sir, Dürfte ich fragen ob wir hier bleiben müssen oder ob das nur Pflicht ist, sie wissen schon wegen der Epidemie.<<
>>Wenn ich fragen darf, hast du einen Bruder?<<
>>Ja. Einen Zwillingsbruder. Dürfte ich fragen wieso?<<
>>Ich denke du hast das Recht deinen Bruder zu sehen.<<
>>Ich habe es auch erst heute erfahren.<<>>Es tut mir Leid.<<
>>Demetri, weck sie auf! Eleazer, ist sie das?<<
>>Ja, da bin ich mir ganz sicher Aro.<<
>>Aro, sie ist wach.<< Eine Harte, doch sanfte Stimme.