Das es so lange dauern würde, war mir nicht im Klaren.
Alle wussten was wir zu tun hatten.
Doch vielleicht müssten wir auch gar nicht kämpfen?
Vielleicht wäre Renesmee auch gar nicht gefährlich?
Diese Gedanken behielt ich lieber für mich. Aro hatte mir schon gesagt das ich nicht so lieb und süß sein solle. Ich versuchte dies umzusetzen. Er hatte mich auch schon Blut trinken lassen, damit meine Augen endlich rot wurden.
Es war nicht gerade das angenehmste. Die anderen amüsierten sich köstlich, als ich da leiden musste, doch im Gegensatz mussten sie auch menschliche Nahrung essen.
Mein Verlangen. Ich konnte mir ungern ein Lachen verkneifen, so angewidert sahen ihre Gesichter aus. Langsam machte mir das Blut nichts mehr aus, ich gewöhnte mich daran.
Doch die anderen sahen mich vorher immer gehässig an, als wenn ich sie in eine Grube schubsen
würde. Ich nahm es gelassen.
Heidi war wieder auf Jagd, so nannte ich es wenn sie draußen unterwegs war.
Währenddessen bereiteten sich Aro, Jane, Alec, Felix und Demetri darauf vor.
Mittlerweile hatten sie verschiedene Strategien, so zu fangen,. Dass es auch amüsant war.
Ich hatte den Spaß rein gebracht. Es war fast Zauberei was ich hier alles verändert hatte.
Mittlerweile machte mir der Duft und Geschmack nichts aus, obwohl mir meine Bärensteinfarbenden Augen viel besser gefielen, als diese Blutroten.
Aber so sah ich wenigstens einigermaßen aus wie ein blutrünstiger Vampir.
Die Türen wurden geöffnet, Heidi kam als erste rein.
Dieser eine Moment war der schlimmste.
Die Menschlichen Augen voller Freude und Faszination und im selben Moment voller Angst und Grauen. Sie dachten an die schlimmsten Augenblicke in ihrem Leben und konnten nichts mit dem vergleichen. Manchmal dachte ich daran was ich alles denken würde, wenn ich als Mensch hier reingehen würde. Ich wusste es nicht.
Man konnte es vergleichen als wenn man den Tod vor sich sieht. Wie der Sensenmann.
Ich schüttelte alle Gedanken von mir ab und bereitete mich vor, fast hatte ich alles raus.
In die Hocke gehen und springen. Es war ein Kinderspiel.
Ich schloss meine Augen, hörte auf einen Herzschlag.
Jeder war verschieden. Ein über gewichtiger Mann war dabei, den ließ ich die anderen fangen.
Ich lief in Richtung Tür, meine Augen immer noch geschlossen, öffnete sie im letzten Augenblick
und stand vor einem jungen Mann. Eine Sekunde lang starrte ich ihn an und brachte ihn um.
Noch einer der schlimmsten Augenblicke, doch ich bereute es nicht.
Wahrscheinlich weil ich ein seelenloses Monster war.
Sonntag, 17. Januar 2010
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